Spielen Sie erst ab 18 Jahren: Einzahlungs-, Verlust-, Einsatz-, Zeitlimits und Selbstsperre liegen in jedem Konto bereit.
Nach dieser Übersicht kennen Sie die wichtigsten Schutzstellen und Ansprechpartner Ihres Kontos.
Monatliches Einzahlungslimit. Der Betrag, der monatlich aufs Spielkonto fließen darf, wird vorab begrenzt; schalten Sie ihn ein, wenn Sie Ihr Budget für den Monat festlegen wollen, bevor Sie spielen.
Grenze für Verluste setzen. Erfasst werden die Verluste einer Sitzung oder eines Zeitraums; aktivieren Sie das Limit, wenn Sie eine Grenze für mögliche Verluste brauchen, statt dem Konto hinterherzuschauen.
Vom hohen Einsatz zum kleinen Rahmen. Hiermit wird der einzelne Einsatz begrenzt, etwa wenn Sie bei Slots den Rahmen pro Dreh klein halten möchten; eingeschaltet gilt die Grenze für jede weitere Runde.
Sperren Sie Ihr Konto selbst. Der Zugang zum eigenen Konto wird für eine gewählte Dauer geschlossen; nutzen Sie die Sperre, wenn Sie eine klare Trennung brauchen und nicht nur eine kurze Pause.
Vom offenen Ende zur festen Spieldauer. Eine feste Spieldauer wird vorab bestimmt, damit die Sitzung nicht unbemerkt länger wird; schalten Sie das Zeitlimit ein, wenn Sie einen Abend mit klarem Ende planen.
Danach steht Ihr Limit im Konto und Sie sehen, wo Sie es später prüfen können.
Sinnvoll, sobald Spielen belastet oder Angehörige sich Sorgen machen und ein Gespräch helfen soll.
Erst Abstand, dann wieder Zugang. Eine Auszeit im eigenen Konto unterbricht das Spiel für Stunden oder Tage, ohne dass Sie sich langfristig binden. Sie lösen sie in den Kontoeinstellungen aus; währenddessen bleiben Einzahlungen und Spiele gesperrt, und nach Ablauf öffnet sich der Zugang wieder.
Sperren Sie den Zugang, nicht nur den Abend. Die Selbstsperre im Konto schließt den Zugang für einen langen Zeitraum und lässt sich vorher nicht auflösen, auch wenn der Drang nachlässt. Angefordert wird sie in den Kontoeinstellungen; das Konto bleibt bestehen, Spiele und Einzahlungen sind bis zum Ende der Frist nicht möglich.
Sperre, die alle Anbieter sehen. Das OASIS-Spielersperrsystem führt das Regierungspräsidium Darmstadt, es gilt standardmäßig mindestens ein Jahr, eine kürzere selbst gewählte Frist von mindestens drei Monaten kann beantragt werden. Die Antragstellung läuft online oder über einen lizenzierten Anbieter; aufgehoben wird die Sperre nur schriftlich nach Ablauf, sie endet nicht von selbst. rp-darmstadt.hessen.de
Prüfen Sie das Alter früh. Im Konto zeigt sich die Altersgrenze schon bei der Registrierung: Spielen ist erst ab 18 Jahren möglich. Für Auszahlungen verlangt der Anbieter Personalausweis oder Reisepass, damit die Identität geprüft ist.
Vorher offen, danach gefiltert. Vor einer Sperrsoftware steht ein offenes Gerät, danach bleibt nur der freigegebene Bereich. Solche Programme filtern einzelne Glücksspielseiten und lassen sich mit einem eigenen Kennwort sichern, das ein anderer Erwachsener verwahrt.
Vom Streit zum Gespräch. Statt Vorwürfen hilft ein ruhiges Gespräch über Geld und Zeit, das die Sorge benennt. Die Telefonberatung der BIÖG unter 0800 1 37 27 00 berät auch Angehörige kostenfrei und anonym, etwa zu Grenzen im Alltag.
Wer die Zeichen früh bemerkt, kann mit einem Limit oder einer Pause eingreifen, bevor der Druck auf den Alltag übergreift. Ein Limit setzen Sie, solange es ruhig ist, nicht nach einem Verlust.
Prüfen Sie für sich, was Ihnen in den letzten Wochen bekannt vorkommt.
Wenn im Konto eine Sperre, ein Limit oder der Ausstieg zur Frage wird und Sie eine klare Antwort brauchen.
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